Traditionelle Europäische Heilkunde (TEH)

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Neben dem Aufschwung der pharmazeutischen Industrie ist es in unserer Kultur in den vergangen Jahrzehnten oftmals darum gegangen, Heilwissen aus fernen Ländern in unsere Breiten zu importieren und zu etablieren. Dinge von weit her, brachten den Handel zum Erblühen und galten als erstrebenswert und modern.

Das indische Ayurveda und die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sind wohl die bekannteren, die es bei uns zum Durchbruch geschafft haben. Unzählige sehr gute Anwendungs- und Behandlungsmöglichkeiten entstammen diesen beiden uralten Heilweisen und haben meine volle Bewunderung und Hochachtung. Auch die Denkweisen und psychologischen Grundlagen, auf welchen diese beiden Heilsysteme basieren, zeugen von einem sehr großen Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Zusammenhänge zwischen Natur, Körper, Geist und Seele.

Nun ist es aber so, dass zeitgleich mit dieser Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte, die TEH (Traditionelle Europäische Heilkunde), unser ursprüngliches, regionales Gesundheitssystem, in den Schatten gedrängt wurde.

Die aufkommende Werbepropaganda der 50er-Jahre schaffte es, das WISSEN UNSERER AHNEN, GROSSMÜTTER UND MÜTTER als ärmlich, unwirksam und lächerlich dastehen zu lassen. GELEBTES KRÄUTERWISSEN UND WERTVOLLE ERKENNTNISSE gingen auf diesem traurigen Weg verloren, da Anwendungen nicht mehr innerhalb der Familien an die Jüngeren weitergegen wurden und erlebt werden konnten.

Die WURZELN DER TEH erstecken sich von Kräuterfrauen wie Maria Treben, über Kräuterpfarrer wie Hermann Weidinger, Johann Künzle, Sebastian Anton Kneipp, den Homöopathen Samuel Hahnemann, die Klosterheilkunde, den mittelalterlichen Arzt und Heiler Paracelsus, die Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen, die Vier-Säfte-Lehre der Antike, das keltische und germanische Heilwissen, die Heilkunde der alten Ägypter und Sumerer, bis weit zurück in die matriachalen Gesellschaftsformen der Altsteinzeit.

Um dieses vielfältige Wissen zu bewahren hat es sich der TEH® VEREIN im Salzburger Pinzgau, zur Aufgabe gemacht, altes Heilwissen zu erheben, zu dokumentieren, aufzubereiten, weiter zu entwickeln für unsere heutigen Bedürfnisse der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Die Nachfrage nach regionalen, qualitativ hochwertigen Naturprodukten und die vermehrte Sehnsucht in der Bevölkerung nach Selbstbestimmung, Umweltschutz und heimischem Heilwissen erlebt seit vielen Jahren einen großen Aufschwung.

Seit Jahrtausenden befindet sich alles, was wir für unsere Gesundheit benötigen, vor unserer Tür, in unserem Garten, in der Natur.

TEH